Am Samstag, dem 28.1.2012 ging es für unsere 1.Frauenmannschaft nach Hohen Neuendorf zum Hallenmasters der Frauen. Mit dem Ziel den im letzten Jahr nach Köpenick geholten Pott auch wieder den weiten Weg mit zurückzukommen kam es vor vollen Rängen in der Vorruden zu Begegnungen mit dem BSC Marzahn, SV Blau-Gelb Berlin und 1.FC Lübars.
Im ersten Spiel gegen Liga-Konkurrenten BSC Marzahn kam die Mannschaft nicht über ein 0:0 hinaus. Im zweiten Spiel konnte Madeleine Wojtecki das 1:0 gegen Blau-Gelb Berlin besiegeln. Die geringe Torausbeute in den ersten beiden Spielen lag nicht etwa an den mangelnden Chancen, sondern an der Umsetzung diese in Tore zu verwandeln. Somit brauchte die Mannschaft im letzten Gruppenspiel ein Remis um sicher in der Endrunde zu sein. Zwar gingen die Damen durch Skadi Rackow mit 1:0 in Führung, mussten sich aber schließlich 1:3 geschlagen geben. So war letztendlich das Ergebnis des Spiels Lichterfelder FC gegen Tennis
Borussia notwendig, denn ein Sieg von Tennis Borussia hätte das Aus bedeutet - Lichterfelde aber schlug Tennis Borussia 6:1 und Union zog als zweitbester Dritter in in das Viertelfinale ein. Hier traf die Mannschaft nun auf den Lichterfelder FC. Nach schnellem 0:2 Rückstand zeigt die Mannschaft Charakter und drehte das Spiel durch Madeleine Wojtecki, Julia Schlotte und Katharina Schumann, sodass als nächstes das Halbfinale gegen den BSC Marzahn auf dem Programm stand, die aus der Vorrunde ja bereits bekannt waren. Wiederum sorgte Madeleine Wojtecki für die Führung, die allerdings vom BSC ausgeglichen werden konnte. Kurz vor dem Schlusssignal erzielte schließlich Andrina Braumann den Siegtreffer und wiederum stand Union im Finale des Berliner Hallenmasters - und wiederum hieß der Gegner wie im letzten Jahr 1.FC Lübars. Durch eine taktische gut agierende Mannschaft war dieses Jahr kein Neunmeterschießen notwendig. Tief stehend mit hohem läuferischem Aufwand wurden die Räume verengt und nach der
Balleroberung schnell gekontert. So erzielte Madeleine Wojtecki ihren 4.Turniertreffer zur 1:0-Führung, das durch Lübars kurze Zeit später ausgeglichen werden konnte. Diesmal bewahrte die Mannschaft die Ordnung und konnte nach schnellem Umschalten durch Lina Müller den vielumjubelten Siegtreffer einnetzen. Nur wenige Zeit später war es dann geschafft - Union verteidigte den Hallenmasters Titel und nimmt den Pott wiederum mit nach Köpenick. Außerdem wurde Julia Schlotte als Beste Spielerin ausgezeichnet.
Steffen Beck blieben nach dem Turnier nur wenige Worte: "Ich gebe ein großes Kompliment an die Mannschaft, die sich nach durchwachsener Vorrunde und ein wenig Glück im Turnier gesteigert hat und durch mannschaftliche Geschlossenheit den Titel verdient verteidigen konnte."








